Über mich

In Sachsen-Anhalt bin ich aufgewachsen, hier bin ich zu Hause. In Aschersleben ging ich zur Schule und in Köthen habe ich studiert. Inzwischen lebe ich seit vielen Jahren in Halle und arbeite in in einem Unternehmen, das öffentliche Leihräder anbietet. Diese Region begreife ich als meine Heimat.
Viele derer, mit denen ich hier aufwuchs, leben jedoch nicht mehr hier. Zu niedrige Löhne, Armutsrenten, fehlendes Geld in der öffentlichen Daseinsvorsorge - noch immer prägt die von uns nie persönlich erlebte Wende meine Generation. Eine Existenz aufzubauen, eine berufliche Perspektive mit familiärer Sorgearbeit zu vereinen oder unbesorgt den Lebensabend zu verbringen - das liegt für viele hart arbeitenden Menschen in diesem Land und viele meiner früheren Mitschüler aus der Schulzeit in weiter Ferne.
Die Menschen hier sind ehrlich zu einander. Wir sagen uns, was uns nicht passt. Sachsen-Anhalt ist unverblümt. Ich verbinde dieses Land mit vielen Menschen, die in Eigenregie großartiges Schaffen. Junge Initiativen sprießen, Menschen unterstützen sich gegenseitig in ihrem Wirken. Halle wird durch viel Mut und Engagement zu einem lebenswerten Ort in diesem Sachsen-Anhalt. Das Sachsen-Anhalt, das ich schätze, steckt voller Tatendrang. Ich kämpfe für eine Stadt in diesem Bundesland, die sich durch genau diese Art hervorhebt.
Besonders liegt mir der Aufbau eines Nachbarschaftszentrums am Herzen. Mit meinem Mandat möchte ich daher den Aufbau eines neuen offenen Nachbarschaftstreffs fördern. Mir ist der Aufbau einer Sozialsprechstunde und die Unterstützung von bestehenden Initiativen im Viertel besonders wichtig, um die Partei im Alltag zu verankern, ansprechbar zu sein und die Stimmen aus der Stadt in den Landtag zu tragen. Wir wollen zeigen, dass nur Die Linke einen Unterschied in den täglichen Auseinandersetzungen macht. Zusätzlich werde ich mein Gehalt als Abgeordneter auf 2.750 € netto begrenzen, dem durchschnittlichen Lohn in Deutschland. Restliche Anteile der Bezüge gebe ich in die Nachbarschaft zurück.